Wir benötigen neue Kassenhardware
Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.
Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.
Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.
Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.
Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.
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Kommentare
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Mitleser am :
Vermutlich könnte man das aktuelle System auch auf den alten Kassen zum Laufen bekommen, wenn da bestimmt irgendwelche gesetzlichen, technischen usw. Vorgaben nicht wären. Grüße gehen raus an der Stelle an einen gewissen Softwareanbieter aus dem wunderschönen Redmond.
Vielleicht muss man nach acht Jahren auch einfach Angst haben, dass hardwareseitig was abraucht und der Hersteller hat dann nichts mehr auf Lager, wobei IT-Technik mittlerweile schon sehr robust geworden ist.
Natürlich ist dann auch nichts kompatibel mit bereits vorhandener Peripherie.
Das einzig Gute am :
Vielleicht muss man nach acht Jahren auch einfach Angst haben, dass hardwareseitig was abraucht und der Hersteller hat dann nichts mehr auf Lager, wobei IT-Technik mittlerweile schon sehr robust geworden ist."
Gut denkbar: kein Support durch den Lieferanten/Dienstleister mehr, Wartungsvertrag ausgelaufen, Rahmenvertrag für Hardware/Support an Mitbewerber vergeben, keine Softwareupdates mehr usw. usf.
TOMRA am :
sveng am :
Schwachstromblogger am :
Der Hardwarewechsel kann mehrere Gründe haben:
1. Das Betriebssystem, welches der Kassenhersteller mitgeliefert hat, verlässt den Supportzyklus und der Kassenhersteller darf für die selbe Hardware keine neue Lizenz anbieten. Damit würde man in rechtliche Probleme mit der Kassensicherungsverordnung geraten.
2. Die Edeka hat den Lieferanten gewechselt und kann keinen Support mehr anbieten (würde aber normal erst bei einem Defekt relevant werden)
3. Die Edeka hatte angegeben, den Anbieter der Kassensoftware wechseln zu wollen. Möglicherweise will man hier zur Vereinfachung auf eine einheitliche Plattform wechseln, was aber meiner Meinung nach sehr kurzfristig gedacht ist.
Rein technisch ist ein Tausch der gesamten Hardware nicht nötig. Es gibt drei große Standardschnittstellensätze in der Kassenwelt, die jeder bekannte Hard- und Softwarehersteller bedienen kann. Ich kann an unserer Kasse mit ein paar Parameteränderungen einen 40 Jahre alten seriellen Bondrucker an einem Kassen-PC aus diesem Jahr zum laufen bringen.
Zum Teil nutzen wir heute noch die alten Wincor BA63 in der seriellen Ausführung, in der vierten Kassengeneration.
Vermutlich sind der maßgebende Grund Liefer- und Abnahmeverträge.