Auf den "Knusperkissen"-Katzensnacks unserer Edeka-Eigenmarke (Herzstücke) haben wir diesen Strichcode mit einer Katze entdeckt, die sich gerade genüsslich streckt:
Fundstück in unserer Plakatdrucksoftware, in die sich mal wieder ein falsches Produktbild auf das Plakat zu einem Artikel geschlichen hat. Das gäbe aber ein Hallo, wenn die Kunden sich auf ein knuspriges Walnuss-Feigen-Brot freuen würden und stattdessen nur in eine olle Zwiebel bissen.
Oder jetzt neu: Das Walnuss-Feigen-Zwiebel-Brot. Mild im Abgang mit Tränenpotential.
Hier trudelte eine etwas ungewöhnliche E-Mail ein. Adressiert war sie an bjoern@harste.info, angesprochen wurden der oder die Empfänger mit "Guten Tag Sielaff SiVario Team" – die E-Mail kam mir folglich schon nach den ersten fünf Wörtern mehr als sonderbar vor.
Ich zitiere mal in Ausschnitten:
[…] ich bin auf eurer Webseite aufmerksam geworden und habe gesehen, dass ihr Robotik- und Handling-Systeme für industrielle Anwendungen realisiert. Der Fokus auf effiziente und sichere Automatisierung wirkt sehr überzeugend.
[…]
Wir bei […] beschäftigen uns intensiv mit Rust als moderner, speichersicherer Ergänzung zu C/C++ sowie mit KI-Coding-Agenten wie Copilot für die Softwareentwicklung. In unseren Trainings zeigen wir Entwicklerteams praxisnah, wie sie Rust im Umfeld von Embedded- und Systems-Programmierung einsetzen können und wie sie KI-Agenten in ihren bestehenden Entwicklungs-Workflow integrieren können, ohne die Kontrolle über den Code zu verlieren.
Nutzt ihr in eurem Entwicklungsteam bereits Rust, C/C++ oder KI-Agenten wie Copilot in der Softwareentwicklung, oder habt ihr darüber nachgedacht, solche Technologien in eure Automatisierungssoftware einzusetzen?
Wenn das Thema für euch interessant ist: Wäre ein intensiver Crashkurs für euer Entwicklerteam noch vor Anfang des neuen Jahres, also innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen, eine Option? […]
So lautet meine Antwort:
Moin,
vielen Dank für die E-Mail, als Antwort gibt es einen kleinen Hinweis aus der Praxis: Bevor man anderen das effiziente Arbeiten mit Rust, C++ oder allgemein irgendwelchen KI-Agenten beibringen möchte, sollte man erst einmal sicherstellen, dass man eine ganz normale E-Mail an die RICHTIGE Firma senden kann.
Ich bin NICHT Sielaff, ergo schon gar nicht das Sielaff SiVario Team, ich verkaufe keine Leergutautomaten und stelle sie auch nicht her. Ich besitze so ein Gerät und berichte zeitweise in meinem Blog darüber. Aber nehmen Sie sich die Verwechslung nicht allzu sehr zu Herzen, ich wurde von einer Amtsrichterin auch schon für das Sozialgericht Bremen gehalten – nur, weil ich in einem Blogeintrag darüber berichtet hatte.
Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen gerne einen Workshop anbieten: "Grundlagen der digitalen Kommunikation: Wie man das Adressfeld richtig nutzt." (Crashkurs, 5 Minuten) Erst die, danach die Rust-Schulung. 
Einen passenden Ansprechpartner finden Sie bestimmt hier: https://sielaff.de/impressum
Es tut mir Leid, ich MUSSTE es einfach tun.
Wir hatten vor vielen Jahren mal einen Kollegen namens Johny im Team. Das ist inzwischen rund 14 Jahre her, aber nun trat er bei mir unfreiwillig privat noch einmal in Erscheinung. Er hatte sich damals nämlich ein paar stabilere Holzkisten hier im Lager für sich privat zurückgestellt und entsprechend beschriftet, aber nach seiner Kündigung hier vergessen. Nachdem die Kisten dann noch eine ganze Weile (möglicherweise auch ein paar Jahre) herumstanden, weil sie einfach niemanden gestört hatten, nahmen wir sie mit nach Hause, um aus ihnen Brennholz für den Kaminofen zu machen.
Zusammen mit anderem Holz lagen nun auch die Teile dieser Kisten einige Jahre in unserem Brennholzlager und bei diesem Brettchen musste ich einfach vor der feierlichen Einäscherung noch ein Erinnerungsfoto machen. Damit sind wir nun endgültig geschiedene Leute.
Ein Kollege und ich unterhielten uns mitten im Laden, als wir von einer jungen Frau angesprochen wurden: "
Arbeiten Sie hier?"
Grinsend antwortete ich: "Nee, wir warten nur noch auf den Feierabend."
Leider fehlte der jungen Dame das Ironie-Detektionsgen und sie guckte uns stumm an als kämen wir von einem anderen Planeten. Schnell schob ich hinterher: "Nein, alles gut, wir gehören dazu. Was können wir für dich tun?"
Kann ja nicht immer funktionieren mit den blöden Sprüchen.
Bei der letzten Leerung der Elepfandspendenbox fiel mir dieser Zettel entgegen. 10.000 Euro am Stück (von meinem Geld, zumindest habe ich die Notiz so verstanden) habe ich leider gerade nicht über, um sie an die Eliprojekte abzutreten.
Insgesamt ist hier zwar schon weit mehr als nur 10.000 Euro an Spendengeldern von uns an den REA e.V. überwiesen worden, aber der
Löwenanteil Elefantenanteil davon stammt von unseren Kunden. Nichtsdestotrotz habe ich schon seit langer Zeit den jeweils höchsten Bon pro Woche mit meinem Geld verdoppelt und drücke auch für alle durch den Automaten geschobenen Einweg-Gebinde, von selber hier in der Firma konsumierten Getränken, auf die Spendentaste. Da dürfte so nach und nach auch eine ordentliche Summe zusammenkommen, da bin ich sicher.
Ines hat mich schon so oft angestubbst, dass wir auch mal mehr mit der Presse machen sollten. Woanders fließen 500 Euro Spendengeld und dann wird ein plakatgroßer Scheck demonstrativ überreicht und das Foto ist hinterher in der Zeitung zu sehen, wir haben die bisher gespendeten 12.000 Euro einfach nur sang- und klanglos an den REA e.V. überwiesen.
Anruf eines Mitarbeiters einer Zeitarbeitsfirma, von der ich noch nie gehört habe. Kurzer Monolog des Anrufers über die Firma und dass man deutschlandweit Partner der Edeka sei mit der abschließenden Frage: "… und jetzt möchte ich wissen, warum arbeiten wir noch nicht zusammen?"
"Das kann ich Ihnen sagen, ich brauche Sie nicht."
Die Antwort kam wohl im Frage-Antwort-Portfolie des Anrufers nicht vor und er stutzte einen Augenblick, besann sich dann aber doch wieder: "Man weiß ja nie, Urlaubszeit, Krankheitswelle oder einfach nur für Inventuren. Wir bieten Lösungen für jeden Bedarf und können beim Packteam oder an der Kasse mit fachkundigen, ausgebildeten Mitarbeitern helfen, die auch mit der Edeka-Welt vertraut sind."
Aber es half alles nichts. Ich erklärte ihm, dass ich das hier seit über 25 Jahren mache und in der ganzen Zeit wirklich noch nie die Notwendig bestanden hat, die Dienste einer Zeitarbeitsfirma in Anspruch zu nehmen. Bislang sind wir immer so klargekommen und ich glaube auch nicht, dass sich das in nächster Zeit ändern wird.
Mehrere Krankheitsfälle gleichzeitig während der Urlaubszeit hatten wir hier auch schon und, ich gebe es zu, das war streckenweise schon ausgesprochen stressig. Dennoch haben wir es immer mit eigenem Personal geschafft und das wird auch noch in den nächsten Jahren so klappen, davon bin ich überzeugt.
Fundstück von uns auf einem kleinen Tütchen Lay's "Naturel" Chips aus den Niederlanden: Ein Strichcode mit zwei
Kartoffeln Aardappelen.
Immer wieder bekomme ich Kataloge und Infomaterial einer Firma, die komplette Hochregalanlagen bis zur Hallengröße liefern kann. Ich würde ja wirklich gerne erweitern, habe aber nicht den blassesten Schimmer, wo ich so eine Anlage hier noch aufstellen sollte.
Als wir diese Poster bekommen hatten, hieß die Firma in Verden, die Sheba, Chappi und Frolic herstellt, sogar noch
Effem. Sie stammen aus den ersten beiden Jahren meiner Selbständigkeit hier und sind eigentlich keine Poster, sondern eher recht stabile Deckenhänger aus Pappe im A1-Format.
Dieses (und ein anderes mit Hundemotiv) hatten wir immer mal im Wechsel mit auf der Innenseite in den Plakatrahmen an unseren Schaufenstern drin, inzwischen (und da wir nun seit vielen Jahren schon nur noch die kleinen A3-Rahmen haben), haben wir diese "Plakate" natürlich schon lange nicht mehr aufgehängt. Dieses im Speziellen sowieso nicht mehr, da das ohnehin schon recht ausgeblichene Motiv durch die lange Zeit hier in einer Ecke im Lager verknickt und verspackt ist. Nachdem ich es nun noch in einem letzten Erinnerungsfoto mitsamt Blogeintrag vereweigt habe, hat es würdevoll als Sekundärrohstoff den Weg durch die Papppresse genommen.
Eine Kollegin hatte mir ein demoliertes Ü-Ei ins Büro gebracht, das an der Kasse aufgefallen war. "Hier, für Eure Tochter", waren ihre Worte, als sie das Ei auf die obere Ebene meines Schreibtischs legte.
Grundsätzlich fühlte sich die Raumtemperatur hier im Büro gar nicht so warm an, aber der warme Luftstrom aus meiner Klimaanlage im Wärmepumpenbetrieb strich wohl die ganze Zeit genau in die Richtung. Als ich eine Weile später wieder zu dem Ei guckte, staunte ich nicht schlecht. Dass Schokolade in der Heizungsluft mal weich wird, kommt vor. Aber dass sich so eine eiförmige Kinderüberraschung gleich fast komplett auflöst, hatte ich bis dato auch noch nicht erlebt …
Im Laden lag eine geöffnete Zigarettenschachtel herum. Abgesehen von einigen Tabakkrümeln am Boden der Packung war vom ursprünglichen Inhalt nichts mehr zu erkennen. Stattdessen war sie gefüllt mit Kleingeld und Banknoten, diversen Kassenbons und ein paar bereits benutzten und wenig appetitlich anmutenden Kosmetikprodukten.
Die Packung lag so blöde in einem Gang, dass wir sie gerade nicht in der Videoaufzeichnung sehen konnten. Damit war uns natürlich auch die Chance genommen, herauszufinden, wem sie gehörte. Nachdem sich zwei Wochen lang niemand gemeldet hatte, kümmerten wir uns mit einer pragmatischen Lösung darum:
Die leere Schachtel, alte Kassenbons und eine halbvolle Cremetube mit ranzig-schmierigem Rand rund um den Deckel definierten wir als entsorgbar. Der Rest bestand aus etwas über 45 Euro in Bargeld, ein großer Teil davon in Münzen. Auf glatte 50 Euro aufgerundet haben wir diese Summe nun der Spendensumme unserer Elepfandspendenbox hinzugefügt. Ich denke, das ist fair und eine akzeptable Lösung, an der sich auch niemand bereichert.
Gefunden auf den "Eye Bad Mask" Pads der Marke Yeauty, die unsere Tochter unbedingt haben wollte: Ein Strichcode in Form des Produkts, nämlich Augenpads.
Könnte aber natürlich auch eine Geleebohne, ein fettes Grinsen oder ein Nierentisch mit drei abstehenden Beinchen (nicht im Bild) sein. Aber das mit dem Augenpad ist wohl am wahrscheinlichsten.
Als Ines und ich mit unserer Kleinen an Silvester nach Feierabend noch ein paar Stunden hier im Markt waren, hörten wir plötzlich ein Geräusch, als wenn irgendetwas heruntergefallen wäre. "Was war das denn?!", wunderte ich mich und sah nach. Nun …
Auf den kleinen Tüten mit dem "Lucky Lou"-Katzenfutter prangt ein Strichcode in Form eines Futternapfes. Sehr passend.