Die Decke in der Herrentoilette
Ich weiß gar nicht, WIE LANGE die Decke bei uns in der Herrentoilette schon so aussieht. Irgendwann muss wohl mal jemand beim Auswechseln der Glühbirne (aka des LED-Lampe mit E27-Gewinde) zu kräftig an der Leuchte gerissen haben, ich mutmaße, dass das beim Abnehmen des Glasdeckels passiert ist.
Die Befestigungsschrauben der Leuchte sind aus der Decke gerissen und durch den Ruck und/oder das Eigengewicht der Leuchte wurde das Stromkabel auf ca. 30 cm Länge aus dem Putz der Decke geschält. So hängt die Leuchte dort schon seit wohl einer Weile und tut eigentlich keinem weh und da man in dem kleinen Raum mit dem WC auch meistens nicht nach oben guckt,
Aber um auch solche Details will sich gekümmert werden. Ich hatte erst die Idee, ob man die Decke nicht einfach mit Holz (Profilholz mit Nut und Feder) oder Gipskartonplatten verkleidet. Dann könnte man eine nette Einbauleuchte dort installieren und müsste nicht wieder mühsam in die Strohputzdecke schrauben, was bei entsprechend grobmotorisch veranlagten Leuchtmittelauswechslern wieder zu einem Ausreißer führen würde. Ines ist knallhart für die pragmatische Methode: Wir gipsen das Kabel wieder ein und schrauben die Lampe wieder fest. Warum mehr Geld und mehr Arbeit als nötig investieren? Hallo, das ist eine Toilette, da interessiert es doch niemanden, wie die Decke aussieht. Merkt ja jetzt schon keiner, dass das Kabel da auf halb Acht hängt.
Ja, darauf wird es wohl dann demnächst hinauslaufen …

Die Befestigungsschrauben der Leuchte sind aus der Decke gerissen und durch den Ruck und/oder das Eigengewicht der Leuchte wurde das Stromkabel auf ca. 30 cm Länge aus dem Putz der Decke geschält. So hängt die Leuchte dort schon seit wohl einer Weile und tut eigentlich keinem weh und da man in dem kleinen Raum mit dem WC auch meistens nicht nach oben guckt,
Aber um auch solche Details will sich gekümmert werden. Ich hatte erst die Idee, ob man die Decke nicht einfach mit Holz (Profilholz mit Nut und Feder) oder Gipskartonplatten verkleidet. Dann könnte man eine nette Einbauleuchte dort installieren und müsste nicht wieder mühsam in die Strohputzdecke schrauben, was bei entsprechend grobmotorisch veranlagten Leuchtmittelauswechslern wieder zu einem Ausreißer führen würde. Ines ist knallhart für die pragmatische Methode: Wir gipsen das Kabel wieder ein und schrauben die Lampe wieder fest. Warum mehr Geld und mehr Arbeit als nötig investieren? Hallo, das ist eine Toilette, da interessiert es doch niemanden, wie die Decke aussieht. Merkt ja jetzt schon keiner, dass das Kabel da auf halb Acht hängt.
Ja, darauf wird es wohl dann demnächst hinauslaufen …

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Kommentare
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Bernd am :
Man verbringt 8 (oder mehr) Stunden auf Arbeit. Das ist Drittel seines Tages. Das andere Drittel verschläft und das letzte Drittel verplempert man meistens mit privaten Verpflichtungen oder Vergnügen.
Kurzum, ein Hauptteil seiner Lebenszeit verbringt man im Laden. Das Umfeld bestimmt mit, wie man sich fühlt. Was spricht gegen ein angenehmes Arbeitsumfeld? Das meine ich nicht nur bezogen auf das Klo, sondern auch für den Aufenthaltsraum, das Büro und alle Gänge. Das kostet am Ende gar nicht viel, ein Teil zahlt das FA sogar mit.
Und das gilt nicht nur für deine Mitarbeiter, sondern auch für dich und deine Ehefrau.
Nachtrag:
Es ist mir ein Rätsel wie das mit der herunterhängenden Lampe jedem im Unternehmen entgangen ist. Ich glaube eher, dass es den meisten völlig egal war und sich keiner damit beschäftigen wollte.
Bernd am :
Mir fiel gerade auf, dass sie da ja auch nicht hocken (oder stehen) muss.
Dirk81 am :
Georg am :
eigentlichegal am :
Aber mit der jetzt von dir beruflich demonstrierten "Tut doch niemandem weh und es funktioniert doch"-Attitüde als Vorgesetzter werde ich mich in Zukunft viel weniger über Blogeinträge über z.B. schlecht eingeräumte Ware wundern.
https://www.shopblogger.de/blog/archives/29401-Hintereinandergestellte-Spaghettikartons.html
Da hat sich jemand seinen Boss als Vorbild genommen und gedacht: "Die Spaghettikartons liegen doch erreichbar am richtigen Ort und dass sie überstehen tut niemandem weh"
=> Wenn du von deinen Angestellten eine andere Arbeitsmoral erwartest musst du sie schon vorleben
Das einzig Gute am :
Und was hat "irgendwer" eigentlich mit dem Wechseln von Leuchtmitteln zu tun, zumal es ganz offensichtlich ohne entsprechende Einweisung stattfindet? Reparieren die Mitarbeiter nebenbei auch noch defekte Geräte (um hinterher lesen zu dürfen, dass sie zu doof dafür seien)?
Bremerin am :
Das einzig Gute am :
Nö, nur, dass es z.B. Björn selbst macht. Wenn Mitarbeiter ohne schriftlich dokumentierte Unterweisung (auf Basis der vorliegenden Gefährdungsbeurteilung zur Tätigkeit) und mit oder ohne Auftrag des AGs selbst Leuchtmittel wechseln, stehen beide Seiten im Falle des Falles mit schlechten Karten da. Man bedenke, dass vor dem Leuchtmitteltausch neben einem Modul in der ohnehin fälligen regelmäßigen Unterweisung Spannungsfreiheit, -prüfung, -sicherung und korrekter Zugang zur Leuchte notwendig sind.
Im konkreten Fall sieht es hingegen so aus, als ob weder Sicherung gezogen & abgeschrankt noch Spannungsfreiheit geprüft und auch kein geeignetes Aufstiegsmittel zur Verfügung gestellt/verwendet wurden – wegen dieser amateurhaften Streckerei bzw. gar Kletterei auf irgendwelche Toilettenschüsseln o.ä. offensichtlich auch das von Björn so hämisch dargestellte "Rausreißen". Und da Björn nicht einmal den Verursacher zu kennen scheint, wird sich letzterer wohl kaum erkundigt haben, auf welche Sicherung er zurückgreifen muss.
"Brauchst du zuhause auch eine schriftliche Einweisung mit offizieller Abnahme?!"
Im Betrieb gelten aus gutem Grund andere Anforderungen, als wenn sich viele Leute daheim wegen "hätt noch emmer joot jejange" Stromunfälle zuziehen. Und nein, die Unterweisung muss nicht schriftlich erfolgen.