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Zwei Kartons Milka im ToiPa-Gang

Ein Mann hat sich zwei volle Kartons Milka-Schokolade aus dem Regal genommen, hat diese anschließend in den Gang mit Hygienepapieren und Haushaltsartikeln getragen und hat sich die beiden Kartons dort in seinen Rucksack gesteckt.

Nach seinem kleinen Alibi-Einkauf eines Getränke lösten die gesicherten Schokoladentafeln zwar den Alarm der Warensicherungsanlage aus, jedoch rannte der Mann los, bevor mein Mitarbeiter an der Kasse reagieren konnte. Schade, zumal der Warenwert bei einem oberen zweistelligen Betrag lag …


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Kommentare

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Schlaumeier am :

Warum machst Du überhaupt Sicherungsetiketten dran? Jeder Eintrag der sie erwähnt endet mit "War weg, bevor jemand reagieren konnte". Bringt doch nichts außer noch mehr Verlust (die Etiketten selbst).

Oder hast Du schonmal einen Bösewicht später noch gefasst, weil durch den Alarm klar war wessen Bild Du aus der Überwachung ziehen musst?

Das einzig Gute am :

Die sind eher bezüglich (ansonsten kaum bis gering straffälligen) Gelegenheitsdieben hilfreich, die sich beim unerwarteten Alarm wegen des "mal eben eingesteckten" Artikels peinlich berührt normalerweise recht kooperativ verhalten. Suchtmittelabhängige in ihrem Lauf (p.i.) halten natürlich weder Alarm noch Kassierer auf.

Crazy_Borg am :

Versteh immer noch nicht warum die oft ausgerechnet Milka Schokolade klauen müssen.
Geschmacklich noch mittelmäßigere Schokolade geht doch kaum...

Filialkasper am :

Lässt sich auf Flohmärkten gut verkaufen. Da stehen dann auch Head&Shoulders, Rasierklingen, Kaffee etc

Ich schon wieder am :

Auf komische Flohmärkte gehst du...

Filialkasper am :

Ach echt? Auf so ziemlich jedem Flohmarkt gibt es 1 bis 2 Händler die genau diese Dinge verkaufen. Oder sogar OP Besteck welches aus Krankenhäusern geklaut wurde.

Jan Franck am :

Der klaut hier auch nicht 50 Tafeln Schokolade um sie selber zu essen, sondern sie bei seinem Hehler zu verkaufen, der meistens selber nen Kiosk betreibt und sie da wieder für 2,50€ die Tafel verkauft. Sein "Einkaufspreis" ist in der Regel so bei 30% vom Verkaufspreis. Und versteuern muss man da auch nichts.

Das einzig Gute am :

Seit wann liegt der durchschnittliche Verkaufspreis von 50 Milkatafeln "bei einem oberen zweistelligen Betrag" (um die 40 bis 60 Euro wären realistisch)? Und bei allem Schaum vor'm Mund: Muss man unbedingt mit dem Warenwert (außen vor, ob knallhart Streichpreis oder real) posen, statt fairerweise den Einkaufspreis als Basis zu nehmen?

Jan Franck am :

Bei Rewe, Combi und Kaufland kostet ne Tafel Milka Schokolade regulär 1,99€.

Das einzig Gute am :

Klar gibt es offiziell einen Streichpreis, da ansonsten nicht mit den massiven Dauer"rabatten" geworben werden könnte. Real werden immer bei mehreren Ketten um die 79 bis 119 Cent verlangt (bei deinen Beispielen Kaufland/Combi beispielsweise gerade ca. 85/99 Cent, während bei REWE in der Woche diverse andere Milkasorten an der Reihe sind).

Jan Franck am :

Darum schrieb ich ja regulär. Wird der Verlust für Björn geringer, wenn die Schokolade bei Rewe im Angebot ist

Das einzig Gute am :

"Regulär" zielt auf den üblicherweise berechneten Preis ab, und der befindet sich nunmal laufend deutlich unter dem Streichpreis und die Verkäufe finden zudem überwiegend in den "Aktions"zeiträumen statt. Oder kurz: Es ist irregulär, wenn jemand aus irgendwelchen Gründen mal zum Streichpreis zugreift.

"Wird der Verlust für Björn geringer, wenn die Schokolade bei Rewe im Angebot ist"
Der Verlust hat an sich nichts damit zu tun, zu welchem Preis Produkt Xyz gerade über die Kasse gehen würde (ausgenommen natürlich der Fall, dass aktionsbedingt gerade der gestohlene Bestand komplett abverkauft worden wäre, was dann aber immer noch weit von Björns Summe entfernt läge). Und weil du dich wieder auf REWE beziehst: Auch bei der E M-H ist es nur eine Frage von etwa ein, zwei Wochen, bis dieses Milkaprodukt wieder um die 0,99 € herum feilgeboten wird ;-)

An sich fast schon bemitleidenswert, was die Hehler solchen Dieben nur zahlen, da sie den Krempel sonst gleich selbst im LEH erwerben könnten – die angenommenen, schon hoch gegriffenen 0,50 € x 50 Stk. = 25 € für den Diebstahl mit Rennerei etc. zeigen gut, wie schwer der Versorgungsdruck Suchtkranker wiegt …

bli am :

Wieso sollte der Einkaufspreis bei dieser Rechnung fair sein? Bist Du Milchmädchen?

Die Ware zum Klauen auszulegen ist schließlich nicht kostenlos. Wenn ich fairerweise Betriebs- und Personalkosten sowie entgangenen Gewinn dazurechne, komme ich - tatata - auf den Verkaufspreis.

Das einzig Gute am :

Genau auf diese Argumentation habe ich schon gewartet :-)

Neben den der Ware zuzuscheidenden Kosten entstehen durch den Diebstahl auch einige Kosten nicht bzw. geringer (kein Wälzen, kein Kassieren, keine anderweitige Abschreibung, kein Verräumen/Entsorgen der Umverpackungen, geringere Steuerlast durch entstehenden Verlust usw.). Dies wohlgemerkt keinesfalls als Schönfärben von Diebstahlshandlungen, sondern zur Verdeutlichung, dass das Jonglieren mit dem Einkaufspreis (oder wenigstens realen Durchschnitts-Verkaufspreises, statt mal eben die Streichpreise ranzunehmen) deutlich transparenter wäre. Und wenn die Situation so eklatant wie immer wieder skizziert daherkommt, sollte ein künstliches Aufbauschen der Summen doch gar nicht nötig sein.

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