Skip to content

Der lange, steinige Weg zur Kasse

Ein offenbar reichlich alkoholisierter Mann hatte Leergut abgegeben und war dann mit einem Zwischenstopp am Bierkühlschrank zur Kasse gegangen gewankt.

Der Weg hätte weniger lange gedauert, wenn er nicht schwankend die doppelte Wegstrecke hätte laufen und sich dabei ständig an den Regalen festhalten müssen. Aber immerhin hat er die Kasse ohne Sach- und Personenschäden erfolgreich erreicht. :-P

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Klodeckel am :

Finde den letzten Satz etwas zynisch angesichts eines offenbar schwerkranken Alkoholikers.

Das einzig Gute am :

Zynisch ohnehin, wenn er aus dem Munde eines Herrn stammt, dessen Lebensunterhalt zu einem gar nicht so unbeträchtlichen Anteil mit dem Handel von Suchtmitteln wie alkoholischen Getränken unterfüttert wird.

bli am :

Von den Zuschauerrängen aus ist leicht lästern. Läßt sich in Deutschland ein Supermarkt, der keinen Alkohol verkauft, konkurrenzfähig betreiben?

Das einzig Gute am :

Bitte Leseverständnis schärfen. Es fordert (eigentlich leider …) nur selten jemand einen solchen, aber doch bitte, ohne über die von den Folgen des eigenen Handelns betroffenen Menschen herzuziehen. Das ist noch zynischer, als sich über herumliegende "Kippen" zu beschweren, während man entsprechende Produkte nur zu gern verkauft.

bli am :

Natürlich ist niemals nicht niemand für die Folgen des eigenen Handelns verantwortlich, auch nicht bei Alkoholmißbrauch bis zum Kontrollverlust: schuld sind immer die anderen.

Das einzig Gute am :

Selbstredend ist das eigene verantwortungslose Fehlverhalten Basis – obwohl: bei Adipositas, Diabetes, Allergien & Co wegen völlig überzogenem Konsum von Süßwaren, Fastfood & Co sind doch auch immer "Handel!" und "Industrie!!!" schuld und die Allgemeinheit hat völlig selbstverständlich alle Folgekosten zu tragen? In DE gibt es quasi keine Hemmschwelle zum Erwerb alkoholischer Erzeugnisse … gesellschaftlich akzeptiert, billig, im Zweifel 24/7 verfügbar, niedrige Altersgrenze, immer noch (Emotions-) Werbung zulässig, im Sortiment auch jedes LEHs zulässig, mit anderen Suchtmitteln kombinierte Einstiegsvarianten legal und und und.

Und ja, es geht auch anders. Siehe z.B. das bekannte Beispiel dm ggü. Rossmann, in dem der Marktführer aufs gute Geschäft mit "Alk" & Tabakwaren verzichtet, während beispielsweise Wein beim Zentaur sogar explizit beworben wird. Um den Kreis zu schließen, wäre eine kritische Stellungnahme eines Herrn Werner zum Alltagsalkoholismus deutlich glaubwürdiger als z.B. Björns Heuchelei. "Nicht immer nur die anderen vorschieben."

nicht der andere am :

DM ist kein Supermarkt, sondern Drogerie mit Tendenz zum Reformhaus. Natürlich dürften, könnten und sollten Schadstoffe wie Alkohol, Tabak und Zucker reglementiert, mit ihren gesellschaftlichen Folgekosten belegt oder zumindest höher besteuert werden. Der Hausherr dieses Supermarktes und dieses Blogs würde mutmaßlich dagegen rebellieren. Einen geringen Konsum dieser Schadstoffe könnte man sich ja nach wie vor leisten, wenn man dies denn will.

Das einzig Gute am :

"DM ist kein Supermarkt, sondern Drogerie mit Tendenz zum Reformhaus."
Da bist du aber nicht auf dem aktuellen Stand. Heute haben dm, Rossmann & Co im ungekühlt haltbaren (Bio-) Bereich oft ein tieferes Sortiment als ein 08/15-Supermarkt (und das oft zu Preisen, die bei Edeka, REWE & Co für konventionelle Ware verlangt wird). Und Rossmann leider oft auch zig Regalmeter an Wein.

Nur registrierte Benutzer dürfen Einträge kommentieren. Erstellen Sie sich einen eigenen Account hier und loggen Sie sich danach ein. Ihr Browser muss Cookies unterstützen.

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
BBCode-Formatierung erlaubt
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Formular-Optionen