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Bierfontäne

… und dann war da noch der Kunde, dem eine große Dose Bier heruntergefallen war und die dabei ein kleines Loch bekommen hatte. Aus diesem schoss das Bier nun in einem Strahl heraus. Er flitzte mit der Dose nach hinten zum Leergutraum und stopfte die kaputte Dose einfach in den Müllsack und rannte wieder nach vorne.

Durch das Stopfen hatte er den Sack aus der Halterung gerissen, so dass er schief hing. Augenblicke später kullerte die Dose aus dem Sack heraus, fiel auf den Fußboden und dadurch schoss die Fontäne nun in noch stärkerem Strahl aus ihr heraus.

Zum Glück hatte ich das aus dem Augenwinkel mitbekommen und konnte die Situation halbwegs retten. Aber ein paar Fragezeichen bleiben.

1. Warum wirft man überhaupt einfach eine Ware (auch beschädigt), die einem nicht gehört, ohne weitere Kommunikation in den Müll?

2. Dass die Dose bepfandet ist und der Pfandwert so ebenfalls im Müll gelandet wäre, kam bei dem Mann offenbar ebenfalls nicht an.

3. Eine Dose, aus welcher der Inhalt in einer Fontäne herausspritzt oben auf einen Müllsack zu legen, ist unabhängig von allem anderen reichlich merkbefreit.

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Kommentare

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Schlaumeier am :

Ich würde ihm zu Gute halten, dass er wenigstens versucht hat, die Situation zu entschärfen, indem er die sprudelnde Dose versucht hat im Müllsack zu versenken. Das sollte den versauten Bereich im Idealfall ja auf den MÜLLsack beschränken.
Vielleicht war die Durchführung nicht so ideal. Aber andere hätten die Dose vielleicht einfach unter's nächste Regal gekickt.

Ich schon wieder am :

Das würde ich nicht unbedingt gegen den Kunden auslegen.
das kann eine Panikreaktion gewesen sein: es war ihm vielleicht nicht egal, dass die Dose ihren klebrigen Inhalt über die Waren verteilt.
Und 25ct Pfand sind vor dem Hintergrund doch wirklich egal.

Cliff am :

Ich sehe das genauso wie meine Vorredner. Einfach die "Katastrophe" abwenden, irgendwie, und so ein Müllsack erscheint da doch ideal.
Björns drei Punkten kann ich überhaupt nicht zustimmen. Nummer 1 und 2 sind einem doch egal, wenn man einfach nur Schlimmeres vermeiden will, und Punkt 3 ist zu krass formuliert. "Merkbefreit" war das nicht, nur die suboptimale Ausführung einer an sich guten Idee.

eigentlichegal am :

1. Weil die gerade eine Sauerei verursacht
2. 25 cent vs. Sauerei wegwischen
3. Hat er die Dose jetzt oben auf den den Müllsack gelegt oder reingestopft?

Wie hätte der Kunde denn idealerweise reagieren sollen?
Mit der spritzenden Dose zur Kasse laufen und dem Kassierer in die Hand drücken?

bli am :

Er hätte die Dose im Pfandautomaten abgeben und den Bon an der Kasse übergeben müssen. Vielleicht hätte das den Automaten lahmgelegt, aber die 25 ¢ wären nicht verlorengegangen.

Gr. Restaurant Keta am :

Du Textverfasser wird uns hoffentlich noch aufklären, wie man sich als Kunde in einem solchen Fall verhalten soll.

unregistrierter User am :

Finger bzw. Hand aufs Loch und zudrücken, dann spritzt erst mal auch nix. Dann zum nächsten Mitarbeiter, also zum Leergutraum oder auch zur Kasse. Und dann darauf warten, dass ein Mitarbeiter mit z.B. einem Eimer kommt, in dem man die Dose so ablegen kann, dass sie sich ganz in Ruhe leer spritzen kann.

Wobei ich - als Björn "...flitzte [...] zum Leergutraum..." auch erst befürchtet habe, er könne die in dem Zustand im Leergutautomaten versenkt haben.

Holdi am :

Ich hab vor gar nicht all zu langer Zeit mal einen neuen Karton mit WD-40 Sprühdosen mit dem Messer aufgeschnitten ....
... so Dosenblech ist nicht sehr dick und der Druck darauf ist ordentlich :-D
War auch 'ne ordentliche Sauerei, hab die Dose direkt nach draußen geschmissen, zum Glück war's keine Farbdose

nicht der andere am :

Klar kann man alles besser machen, aber der Kunde hat doch ganz gut reagiert - unmittelbar, zweckdienlich und schadensmindernd. Hättest ihn keineswegs als "reichlich merkbefreit" dissen müssen. Zu erwarten, daß er angesichts der Notsituation erstmal Kommunikation initiieren solle, ist doch kontraproduktiv. Der Verweis auf den Pfandwert ist sogar extrem kleinlich. Die Verbringung in den Müllsack hat halt leider nicht wie gewollt geklappt, aber Initiative, Wille und Handeln sind schon was wert.

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